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Artikel-Serie: Nervige Kiter-Charaktere Vol. 3 – der Ignorant

Nach den Miesmachern und den selbsternannten Materialexperten steht im dritten Teil der Artikelserie “nervige Kiter-Charaktere” nun ein weiteres – ziemlich unsoziales – Exemplar im Rampenlicht: Der Ignorant. Woran man solche Kiter erkennt und wie man am besten mit ihnen umgeht, wird im Folgenden verraten.

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Wenn etwas schief geht: Rettungsboje als Backup – Restube im Test

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Es gibt Dinge, von denen man froh ist, wenn man sie nicht braucht … aber trotzdem ist es gut, dass es sie gibt – für Notfälle. In Sachen Kitesurfen wäre das etwa eine sich selbst aufblasende Rettungsboje, die einem im Falle des Falles Auftrieb geben und einem so das Leben retten kann – die aber im inaktiven Zustand so klein, handlich und leicht ist, dass sie einem am Wasser nicht im Weg ist.
Das Unternehmen Restube stellt soche Bojen her und hat mir die Sport-Version zur Verfügung gestellt, die ich in Kooperation für diesen Beitrag getestet habe.

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Haut- und Haarpflege beim Kitesurfen – Tipps & Tricks

Sommer, Sonne, Kiten – die perfekte Happy-Kombination! Leider nicht für Haut und Haare, denn diese werden durch UV-Strahlung, Wasser und Salz ganz schön strapaziert. Sprich, sie benötigen mehr Aufmerksamkeit und Extra-Pflege. Das Haarthema ist klarerweise eher Frauensache. Um UV-Schutz für die Haut kommt aber niemand herum! Nachdem ich mittlerweile schon öfters einige Wochen nacheinander in der sommerlichen Hitze beim Kiten verbracht habe, hatte ich genügend Zeit, herumzuprobieren, mir Tipps bei anderen Kitern und – in Sachen Haare – von Kitemädels zu holen und so und meine persönliche Top-Pflege- und Style-Kombi für Haut und Haar zu finden. Und voilá, hier ist sie!

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5 Fragen, 5 Antworten: Laila Puehringer

Laila Puehringer ist der Kitesucht 2007 verfallen. Die Austro-Marokkanerin aus Wien ist häufig unterwegs und hat schon in der Dominikanischen Republik gelebt. Seit 2009 nimmt die Ozone-Teamriderin an Contests teil und fährt auch im Weltcup mit – früher im Freestyle, jetzt strapless in der Welle. In der GKA-Wave-Competition im September auf Mauritius war es nur ein Punkt, der sie vom Semifinale getrennt hat. Und sie meint: „Ich bin hungrig auf mehr!“

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Ozone-Teamriderin Laila Puehringer ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Wellen.

 

Im Interview verrät Laila, wie und warum sie vom Freestyle aufs Surfboard umgestiegen ist und wie man am besten mit dem strapless Kiten beginnt.

5 Fragen an: Laila Puehringer

 

Erzähl mal ein wenig von deinen ersten Kite-Erfahrungen. Wie bist du damals dazu gekommen, wie waren die Anfänge für dich – was war am schwierigsten?

  • Meine Freundin Sandra wollte unbedingt kiten lernen und hat mich zu einem Kurs in Podersdorf überredet. Leider hatten wir gar kein Glück mit Wind und Wetter … und sind deshalb nicht allzu weit gekommen. Danach hatte ich kein wirkliches Interesse mehr am Kiten.
    Ein Jahr später bin ich in die Dominikanische Republik gezogen. Mein damaliger Freund war Manager von einer Kiteschule und hat mich sozusagen überredet, es nochmals zu probieren – und da ich auch nichts dafür zahlen musste, habe ich zu gesagt. Damals hätte ich jedoch niemals gedacht, dass ich so verrückt nach diesem Sport werden könnte!

 

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Vom Wellenreiten war Laila Puehringer schon immer fasziniert – sie surft auch heute noch, sooft es geht (auch mal ohne Kite ;)).

Du hast ja früher an Freestyle-Competitions teilgenommen und jetzt an Wave-Contests. Warum hast du umgesattelt? 

  • Puh, da gab es viele Gründe. Einer davon war, das ich mir 2013 den fünften Lendenwirbel beim Kiten gebrochen habe. Und Freestyle war einfach ab eine bestimmten Zeitpunkt nicht mehr das, was ich machen wollte. Ich war mein ganzes Leben lang schon fasziniert vom Wellenreiten und surfe selbst auch sehr gerne und so oft es geht. Die Kombination aus Kiten und Wellenreiten habe ich dann einfach ausprobiert – und es sofort geliebt! Alles war so natürlich für mich, auch wenn mich große Wellen am Anfang oft noch eingeschüchtert haben. Aber ich liebe die Herausforderung, den Spass und die Verbundenheit mit dem Ozean und den Wellen beim Kitesurfen.

 

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Laila Puehringer: “Strapless kitesurfen war von Beginn an natürlich für mich – auch, wenn mich große Wellen anfangs noch eingeschüchtert haben.”

Gehst du auch noch gerne mit dem Twintip aufs Wasser?

  • Ich bin früher gerne mit dem Twintip gekitet. Mittlerweile weiss ich jedoch nicht mehr, wann ich das letzte mal eins benutzt habe. Das ist bestimmt schon über ein Jahr her 🙂 Der Wunsch dazu überkommt mich nur noch ganz selten – wenn, dann bei starkem Wind, wenn ich einfach mal wieder hoch springen will.

 

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Laila Puehringer: “Der Moment, in dem man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch!”

Sollte jeder Kiter auch mal strapless ausprobieren – und wie beginnt man überhaupt am besten damit? 

  • Auf jeden Fall sollte man es ausprobieren!! Am Anfang ist es schon eine Herausforderung, ohne Bindung auf einem Surfboard zu stehen und nur zu fahren. Aber der Moment, wenn man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch! Zu den ersten Strapless-Erfahrungen: Ich selbst habe mit einem sehr kleinen, normalen Surfboard begonnen. Ich würde dazu raten, für erstmal einfach ein gebrauchtes Brett zu kaufen – eins, das weder zu klein noch zu groß ist (Anm.: vorher informieren ;)). Anfangs hatte ich nur hinten am Board Pads und vorne Wachs. Seitdem ich aber zum ersten Mal ein voll gepaddetes Brett gefahren bin, möchte ich gar nicht mehr umsteigen!
    Was beim Einstieg noch wichtig ist: Um ein Gefühl fürs Board zu bekommen, sollte man an einem flacheren Spot anfangen – also nichts mit hohen Wellen! Einfach viel fahren und Turns üben. Für mich war es perfekt, am Anfang nur in ganz kleinen Wellen zu fahren und mich erst langsam an größere heranzutasten. Wichtig: Fürs Kiten in der Welle sollte man den Jibe perfekt beherrschen – ansonsten verpasst man viele Wellen. Auf meiner Facebook-Seite gibt es ein Tutorial dazu!


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    Laila Puehringer: “Den Style von Männern und Frauen in der Welle kann man nicht vergleichen. Beides ist schön anzusehen!”

    Meine Top-Spots:
    Für regular (linker Fuß vorne) Marokko (Essaouira; Moulay for Fortgeschrittene), Dominikanische Republik (Punta Goleta; Encuentro für Fortgeschrittene – wobei Punta Goleta auch groß werden kann).
    Für goofy (dort fahre ich backside, meine schwierige Seite: Südafrika (Big Bay), Mauritius (nur für Fortgeschrittene).

 

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Frauen und Männern beim Kiten?

  • Manchmal kommt mir vor, als hätten Männer echt viel weniger Angst, neue Sachen auszuprobieren. Frauen tasten sich vergleichsmäßig eher langsam an Tricks und Wellen heran. In Sachen Ausdauer stehen die Frauen den Männern am Wasser aber um nichts nach! Den Unterschied beim Style, überhaupt in der Welle, kann man meiner Meinung nach nicht vergleichen. Da unterscheiden sich Frauen und Männer ganz extrem. Beides ist schön anzusehen!

 

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Laila Puehringer: Die Profi-Kiterin ist Waterwoman durch und durch..

 

Ihr wollt mehr über Laila erfahren? Mehr Infos gibt’s hier:

www.lailapuehringer.com

www.facebook.com/Lailakitesurf

Instagram: lailapuehringer

 

Coverfoto: (c) Georg Scheu

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GARDA WIND GARDA – Event Preview am Gardasee

Alle Windsportarten in einem Event

Das letzte Wochenende haben Heli und ich am Gardasee verbracht, genauer gesagt in Riva del Garda. Der Grund: Ein exklusives Veranstaltungs-Preview für “Garda Wind Garda – Your wind experience.“, zu dem die Veranstalter der Barcolana Medienvertreter und Partner geladen hatten. Keine Frage: Natürlich bin ich mächtig stolz, dass ich auch eine Einladung bekommen habe! Das Event in wenigen Worten: Ein actionreicher Mix aus verschiedenen Sportarten, die mit Wind und Luft zu tun haben – vom Kite- und Windsurfen übers Segeln bis hin zum Paragliden.

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Kitesurfen: Wie aus Angst (gesunder) Respekt wird

Kitesurfen wird heutzutage meist als “Funsport” bezeichnet. Es macht also Spaß. Für mich stimmt das zu 100 Prozent – klar, sonst würde ich es ja nicht machen. Was leider noch viele unterschätzen: dass Kitesurfen unter bestimmten Bedingungen trotzdem noch das ist, was es in seinen Anfangsjahren war – nämlich Extremsport. Und Extremsport ist – no na – gefährlich. Oder kann gefährlich sein, wie man’s nimmt.

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Um Stürze kommt wohl kein Kiter herum – erst recht nicht, wenn es ums Erlernen neuer Tricks geht. Da muss man eben durch. (c) Helmut Fuchs/kitejoy

Auch, wenn moderne Safety-Systeme nicht mehr mit denen von früher vergleichbar sind (Depower war einst ein Fremdwort – und Quickrelease? Naja …), gibt es doch immer wieder Meldungen von tragischen Unfällen, bei denen Kiter schwer verletzt wurden oder gar ums Leben gekommen sind. Das macht verständlicherweise vielen Angst – und kann dazu führen, dass man erst gar nicht in Erwägung zieht, es mal mit Kiten zu probieren. Obwohl es einen prinzipiell schon in den Fingern jucken würde.

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Warum Kitesurfen?

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Versprochen: Kitesurfen bringt Farbe ins Leben!

Warum man kiten sollte?
Auf diese Frage könnte ich problemlos so viele Antworten geben, dass ein Roman draus werden würde. Who knows, vielleicht schreibe ich auch mal so einen.
Jetzt versuche ich aber, mich erst einmal aufs Wesentliche zu beschränken, kurz und knackig.

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