Schlagwort-Archive: surfen

Kitespot Watamu, Kenia

Im vergangenen Winter haben wir entschieden, der Kälte zu entfliehen und einen neuen Kitespot zu erkunden: Watamu in Kenia. Ohne Übertreibung – dieser Spot ist einfach der Wahnsinn! Nicht nur, dass es dort perfekte Kitebedingungen gibt. Auch das Rundherum, die Landschaft und die Kultur sind definitiv (mindestens) eine Reise wert.

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Wenn etwas schief geht: Rettungsboje als Backup – Restube im Test

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Es gibt Dinge, von denen man froh ist, wenn man sie nicht braucht … aber trotzdem ist es gut, dass es sie gibt – für Notfälle. In Sachen Kitesurfen wäre das etwa eine sich selbst aufblasende Rettungsboje, die einem im Falle des Falles Auftrieb geben und einem so das Leben retten kann – die aber im inaktiven Zustand so klein, handlich und leicht ist, dass sie einem am Wasser nicht im Weg ist.
Das Unternehmen Restube stellt soche Bojen her und hat mir die Sport-Version zur Verfügung gestellt, die ich in Kooperation für diesen Beitrag getestet habe.

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Frauen und Kitesurfen: Darum haben wir angefangen!

Wenn man mit anderen Kitern spricht und es aufs Thema kitende Mädels kommt, hält sich ein Gerücht ziemlich hartnäckig: Nämlich, dass der Großteil der Frauen nur mit dem Kiten begonnen hat, weil ihr Freund oder Mann es auch macht. Klar, was sonst?

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Ist es Kitesucht? Probleme, die (fast) jeder Kitesurfer kennt

Obwohl Kiter ihren Sport und Lifestyle genießen, sollte man nicht glauben, dass sie es immer leicht haben! Kitesucht bringt nämlich einen Haufen an Problemen mit sich, die nicht immer leicht zu handhaben sind. Die folgenden Punkte betreffen bestimmt nicht jeden Kitesurfer … aber ich bin mir sicher, dass viele Leser sich in der ein oder anderen beschriebenen Situation wiederfinden werden.

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Video: Kitesurfen in Kenia – Watamu 2017

Ich will hier gar nicht viele Worte verlieren – denn diese bewegten Bilder sagen mehr über unseren letzten Trip aus, als ich es in einem Text beschreiben könnte. Nur soviel: Es war atemberaubend,  absolut unvergesslich – und ich will am liebsten gleich wieder zurück!

Wer Fragen zum Kiten in Kenia hat, kann mich übrigens gerne unter contact@kitejoy.net anschreiben.

Und hier geht’s zum Video – viel Spaß beim Ansehen!

Kitesurfen in Kenia – Watamu 2017

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Haut- und Haarpflege beim Kitesurfen – Tipps & Tricks

Sommer, Sonne, Kiten – die perfekte Happy-Kombination! Leider nicht für Haut und Haare, denn diese werden durch UV-Strahlung, Wasser und Salz ganz schön strapaziert. Sprich, sie benötigen mehr Aufmerksamkeit und Extra-Pflege. Das Haarthema ist klarerweise eher Frauensache. Um UV-Schutz für die Haut kommt aber niemand herum! Nachdem ich mittlerweile schon öfters einige Wochen nacheinander in der sommerlichen Hitze beim Kiten verbracht habe, hatte ich genügend Zeit, herumzuprobieren, mir Tipps bei anderen Kitern und – in Sachen Haare – von Kitemädels zu holen und so und meine persönliche Top-Pflege- und Style-Kombi für Haut und Haar zu finden. Und voilá, hier ist sie!

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5 Fragen, 5 Antworten: Laila Puehringer

Laila Puehringer ist der Kitesucht 2007 verfallen. Die Austro-Marokkanerin aus Wien ist häufig unterwegs und hat schon in der Dominikanischen Republik gelebt. Seit 2009 nimmt die Ozone-Teamriderin an Contests teil und fährt auch im Weltcup mit – früher im Freestyle, jetzt strapless in der Welle. In der GKA-Wave-Competition im September auf Mauritius war es nur ein Punkt, der sie vom Semifinale getrennt hat. Und sie meint: „Ich bin hungrig auf mehr!“

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Ozone-Teamriderin Laila Puehringer ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Wellen.

 

Im Interview verrät Laila, wie und warum sie vom Freestyle aufs Surfboard umgestiegen ist und wie man am besten mit dem strapless Kiten beginnt.

5 Fragen an: Laila Puehringer

 

Erzähl mal ein wenig von deinen ersten Kite-Erfahrungen. Wie bist du damals dazu gekommen, wie waren die Anfänge für dich – was war am schwierigsten?

  • Meine Freundin Sandra wollte unbedingt kiten lernen und hat mich zu einem Kurs in Podersdorf überredet. Leider hatten wir gar kein Glück mit Wind und Wetter … und sind deshalb nicht allzu weit gekommen. Danach hatte ich kein wirkliches Interesse mehr am Kiten.
    Ein Jahr später bin ich in die Dominikanische Republik gezogen. Mein damaliger Freund war Manager von einer Kiteschule und hat mich sozusagen überredet, es nochmals zu probieren – und da ich auch nichts dafür zahlen musste, habe ich zu gesagt. Damals hätte ich jedoch niemals gedacht, dass ich so verrückt nach diesem Sport werden könnte!

 

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Vom Wellenreiten war Laila Puehringer schon immer fasziniert – sie surft auch heute noch, sooft es geht (auch mal ohne Kite ;)).

Du hast ja früher an Freestyle-Competitions teilgenommen und jetzt an Wave-Contests. Warum hast du umgesattelt? 

  • Puh, da gab es viele Gründe. Einer davon war, das ich mir 2013 den fünften Lendenwirbel beim Kiten gebrochen habe. Und Freestyle war einfach ab eine bestimmten Zeitpunkt nicht mehr das, was ich machen wollte. Ich war mein ganzes Leben lang schon fasziniert vom Wellenreiten und surfe selbst auch sehr gerne und so oft es geht. Die Kombination aus Kiten und Wellenreiten habe ich dann einfach ausprobiert – und es sofort geliebt! Alles war so natürlich für mich, auch wenn mich große Wellen am Anfang oft noch eingeschüchtert haben. Aber ich liebe die Herausforderung, den Spass und die Verbundenheit mit dem Ozean und den Wellen beim Kitesurfen.

 

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Laila Puehringer: “Strapless kitesurfen war von Beginn an natürlich für mich – auch, wenn mich große Wellen anfangs noch eingeschüchtert haben.”

Gehst du auch noch gerne mit dem Twintip aufs Wasser?

  • Ich bin früher gerne mit dem Twintip gekitet. Mittlerweile weiss ich jedoch nicht mehr, wann ich das letzte mal eins benutzt habe. Das ist bestimmt schon über ein Jahr her 🙂 Der Wunsch dazu überkommt mich nur noch ganz selten – wenn, dann bei starkem Wind, wenn ich einfach mal wieder hoch springen will.

 

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Laila Puehringer: “Der Moment, in dem man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch!”

Sollte jeder Kiter auch mal strapless ausprobieren – und wie beginnt man überhaupt am besten damit? 

  • Auf jeden Fall sollte man es ausprobieren!! Am Anfang ist es schon eine Herausforderung, ohne Bindung auf einem Surfboard zu stehen und nur zu fahren. Aber der Moment, wenn man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch! Zu den ersten Strapless-Erfahrungen: Ich selbst habe mit einem sehr kleinen, normalen Surfboard begonnen. Ich würde dazu raten, für erstmal einfach ein gebrauchtes Brett zu kaufen – eins, das weder zu klein noch zu groß ist (Anm.: vorher informieren ;)). Anfangs hatte ich nur hinten am Board Pads und vorne Wachs. Seitdem ich aber zum ersten Mal ein voll gepaddetes Brett gefahren bin, möchte ich gar nicht mehr umsteigen!
    Was beim Einstieg noch wichtig ist: Um ein Gefühl fürs Board zu bekommen, sollte man an einem flacheren Spot anfangen – also nichts mit hohen Wellen! Einfach viel fahren und Turns üben. Für mich war es perfekt, am Anfang nur in ganz kleinen Wellen zu fahren und mich erst langsam an größere heranzutasten. Wichtig: Fürs Kiten in der Welle sollte man den Jibe perfekt beherrschen – ansonsten verpasst man viele Wellen. Auf meiner Facebook-Seite gibt es ein Tutorial dazu!


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    Laila Puehringer: “Den Style von Männern und Frauen in der Welle kann man nicht vergleichen. Beides ist schön anzusehen!”

    Meine Top-Spots:
    Für regular (linker Fuß vorne) Marokko (Essaouira; Moulay for Fortgeschrittene), Dominikanische Republik (Punta Goleta; Encuentro für Fortgeschrittene – wobei Punta Goleta auch groß werden kann).
    Für goofy (dort fahre ich backside, meine schwierige Seite: Südafrika (Big Bay), Mauritius (nur für Fortgeschrittene).

 

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Frauen und Männern beim Kiten?

  • Manchmal kommt mir vor, als hätten Männer echt viel weniger Angst, neue Sachen auszuprobieren. Frauen tasten sich vergleichsmäßig eher langsam an Tricks und Wellen heran. In Sachen Ausdauer stehen die Frauen den Männern am Wasser aber um nichts nach! Den Unterschied beim Style, überhaupt in der Welle, kann man meiner Meinung nach nicht vergleichen. Da unterscheiden sich Frauen und Männer ganz extrem. Beides ist schön anzusehen!

 

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Laila Puehringer: Die Profi-Kiterin ist Waterwoman durch und durch..

 

Ihr wollt mehr über Laila erfahren? Mehr Infos gibt’s hier:

www.lailapuehringer.com

www.facebook.com/Lailakitesurf

Instagram: lailapuehringer

 

Coverfoto: (c) Georg Scheu

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Kann man dem Surflifestyle entkommen?

… und will man das überhaupt?

So, heute werde ich ein wenig philosophisch. Grund dafür ist, dass ich jetzt nach fast zwei Wochen am Surfworldcup in Podersdorf wieder zuhause bin, mir die dortige Atmosphäre mir immer noch in den Knochen sitzt und ich sie dort irgendwie auch nicht mehr rauslassen möchte. Ich will mich zurückbeamen und die good vibes nochmal live erleben. Was viele eh wissen werden: Natürlich ist der Surfworldcup mittlerweile schon längst keine “richtige” Surfveranstaltung mehr – der Großteil der Besucher besteht wahrscheinlich aus völligsurfuninteressierten Partywütigen. Nichts gegen Party (im Gegenteil) – aber wen auch das Rundherum, der Spirit dieser Surfveranstaltung interessiert, muss sich die angenehmen Dinge für sich rausfiltern. Sich mit Leuten umgeben, die in puncto Ansichten bzw. Lebensstil ähnlich ticken. Und von denen gibt es viele. (Hier gibt’s übrigens einen kurzen Nachbericht des ersten SWC-Wochenendes.)

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Auf derselben Wellenlänge

Thema Lebensstil. Euphorische Kite(oderwasauchimmersurf-)-Abhängige werden wissen, wovon ich spreche: Unsere Leidenschaft ist mit einem speziellen Lifestyle verbunden. Auch, wenn z. B. Kitesurfen nicht gleich Wellenreiten (die Königsdisziplin des Surfens ;)) ist, finden sich Surfer aller Art doch großteils innerhalb einer Community aus Ähnlichtickenden wieder, reiten sozusagen auf einer mehr oder weniger breiten Wellenlänge.  Die klassischen Feindschaften – etwa zwischen Kite- und Windsurfern (oder besser gesagt “Schnürlsurfern” und “Stehseglern”) bzw. Oldschool- und Newschoolfahrern tun dabei nichts zur Sache – man spricht vielleicht nicht ganz dieselbe Sprache, ist sich aber trotzdem ähnlicher, als man es wahrhaben will. Wenn ich so darüber nachdenke, betrifft das Thema vermutlich sowieso alle Sportarten, bei denen ein Board involviert ist 😉

Es ist ein Lebensgefühl …

Ich will hier nicht behaupten, dass ausschließlich jeder, der auf einem Brett seine ersten Meter gemacht hat, sich automatisch in den Surflifestyle verliebt und diesem dann hoffnungslos bis in alle Ewigkeit verfällt. In seltenen Fällen entflammt die Leidenschaft womöglicherweise gar nicht oder nur sehr kurz – sei es, weil man sich im Element Wasser allgemein nicht wohl fühlt oder externe Faktoren das Zusammenspiel verhindern. Aber das kommt meiner Erfahrung nach eher selten vor.

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Der Moment, in dem man in eine Surfsportart hineinkippt und sie einen vereinnahmt, lässt sich für viele am ehesten so beschreiben: “Surfer, dein richtiges Leben beginnt jetzt” (geklaut von Surfgott Bodhi aus Gefährliche Brandung, gespielt vom genialen Patrick Swayze †). Ein Film, den übrigens jeder Surfsportler (mehrmals) gesehen haben sollte 😉

Wie schon in meinem Beitrag “Wie Kitesurfen mein Leben verändert hat” beschrieben, ist für viele nach den ersten Surf-/Kiteerfolgen nichts mehr wie vorher. Man ist angefixt, wird schnell süchtig nach dem Gefühl und möchte es so oft und intensiv wie möglich spüren. Man wird zum Suchenden – sei es nach der perfekten Welle oder dem perfekten Wind. Man ändert vielleicht nicht nur seine bisherigen Urlaubsdestinationen, sondern stellt sein gesamtes Leben auf den Kopf und wechselt alles – von Job, Frisur, Kleidungsstil, Musik, Möbel, Auto, Wohnort, Freunde bis hin zur gesamten Lebensplanung – manchmal sogar den Partner gleich dazu.

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Und hat man diesen Lifestyle erst einmal eine Weile erlebt, ist ein Ausstieg verdammt schwer bis unmöglich. Man fühlt sich nämlich pudelwohl damit – obwohl oft unverstanden. Das Leben auf dem Brett ist stets präsent – und sei es nur in Gedanken. Man sieht viele Dinge, die man früher als ganz normal empfunden hat, ganz anders oder kann sie nicht mehr ertragen – beispielsweise Urlaub im 5-Sterne-Bunker an einem Ort ohne Wasser und Wind,  Samstag-Nachmittags-Shopping als Hobby – oder Leute, die einem das Reisen im Bus ausreden und dafür eine ordentlichere Frisur, ein hübsch geregeltes Leben und sowieso mehr Vernunft einreden wollen. Das erlebt bestimmt jeder für sich ganz individuell, manche vielleicht auch gar nicht (was mich jedoch wundern würde ;)).

Die Frage für mich ist – was ist eigentlich die Essenz dieses Lebensstils? Sonnengebleichtes, zerzaustes Haar, gebräunte Haut, niemalsendenwollende Abenteuerlust und die Liebe zu Hängematten und dem Ozean? Das Gefühl der Freiheit, Schwerelosigkeit, des Adrenalinrauschs, das Einssein mit den Elementen, das Überschreiten von Grenzen, Achtsamkeit oder auch ganz simple Dinge wie Surfklamotten und Surfmusik … ?

Es gibt so vieles, was dazugehören könnte – und nicht für jeden werden es dieselben Dinge sein.  Deshalb interessiert mich: Was macht den Surflifestyle für euch aus? Inwiefern hat sich euer Lebensstil durchs Kiten/Surfen verändert?

Ich bin schon sehr gespannt! Aloha, Anja

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Reise-/Spotdoku: Mallorca

Hola, Malle!

Eine liebe Freundin von uns hat es richtig gemacht: Sachen gepackt und ab auf die Insel. Irgendwie haben sich bei ihr alle externen Faktoren so verschoben, dass es zum Auswandern perfekt gepasst hat. Unter anderem kann sie ihren Job auch von überall aus ausüben (was für ein schönes Wortspiel ;)), ist sozusagen eine “digitale Nomadin”. Letzten Herbst hat sie schließlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und ihre Situation genutzt. Raus aus der grauen Stadt ohne Wasser und Strand und rein in die Sonne – ab nach Spanien, wo es niemals richtig Winter wird. Die einzig richtige Kur bei chronischem Meerweh, unter dem sie schon viel zu lange gelitten hatte. Sozusagen eine sehr vernünftige Entscheidung 🙂

Und auch für uns ist die Tatsache, dass M. jetzt gemeinsam mit ihrem Hund auf Mallorca lebt, eine durchaus positive. Immerhin will man seine Freunde doch regelmäßig besuchen, nicht wahr?

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Kitespots auf Mallorca: Da gibt es einige!

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