Warum Kitesurfen?

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Versprochen: Kitesurfen bringt Farbe ins Leben!

Warum man kiten sollte?
Auf diese Frage könnte ich problemlos so viele Antworten geben, dass ein Roman draus werden würde. Who knows, vielleicht schreibe ich auch mal so einen.
Jetzt versuche ich aber, mich erst einmal aufs Wesentliche zu beschränken, kurz und knackig.

Et voilá:

Warum Kitesurfen?

Weil es Spaß macht.
Könnte fast als wichtigster Punkt durchgehen. Übers Wasser zu gleiten, neue Tricks üben, Erfolgserlebnisse haben, Sessions mit Freunden … was soll man mehr sagen? Kitesurfen ist eine Sportart, die Freude und Spaß

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Happy-Rezept: Sonne, Wasser, Wind, Kite und Board – fertig.

macht. Sicher, man kann auch im Fitnessstudio Spaß haben. Aber kein Vergleich zum Kiten. Einerseits wegen des Sports selbst, andererseits wegen der ganzen Dinge rundherum, mit denen man in Berührung kommt – die Orte, der Lifestyle und und und. Versprochen!

Weil es gesund ist.
„Kinder, raus an die frische Luft!“ Hat nicht schon die Oma darauf gepocht, weil’s so gesund ist? Recht haben sie. Und jetzt darf sie sich noch einmal extra für uns freuen. Von frischer Luft bekommt man beim Kiten nämlich nicht zu wenig ab – ist doch logisch, bei dem vielen Wind!
Und: Koordination, Balance und Konzentration werden beim Kitesurfen gefördert, außerdem trainiert es Reflexe und Reaktion und stärkt den ganzen Körper, auch die ansonsten oft vernachlässigte Core-Muskulatur. Beim Kiten braucht man viel weniger Kraft als beispielsweise beim Windsurfen. Trotzdem kommen Muskeln zum Einsatz, von denen man

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Kalt? Ja eh, aber … schon die Oma hat gesagt, dass frische Luft g’sund ist.

noch gar nicht gewusst hat, dass man sie hat. Und das spürt man auch … abends bzw. am nächsten Tag, wenn man sich im Bett aufrichten will und es … uff … vor lauter Buchmuckischmerzen nicht geht. However: Regelmäßiges Kiten bringt einen ordentlich in Shape!
Auch der Energieverbrauch ist nicht zu unterschätzen: Laut Runtastic verbrauche ich z. B rund 320 Kalorien pro Stunde. Und das, ohne mich dabei zu langweilen – im Gegenteil, die Zeit am Wasser vergeht immer ultraschnell. Inwiefern solche Kalorienangaben stimmen, weiß ich nicht. Jedenfalls kann ich nur sagen, dass ich, wenn ich viel kite, auch viiiel mehr esse, ohne zuzunehmen. Besonders, wenn ich bei kühlen Bedingungen aufs Wasser gehe. Superpraktisch, weil: Die Pommes schmecken dann einfach besser – ohne nerviges schlechtes Gewissen. Das mag vielleicht vorwiegend eine Frauensorge sein, aber wurscht.
Ach, und um es nicht zu vergessen: Kitesurfen reduziert Stress, macht belastbarer und stärkt das Immunsystem.

Weil es den Kopf frei macht.
Du, das Wasser und der Wind – eine Einheit. Elemente, Naturgewalten. Bewegung. Diese Kombination entspannt und lässt Alltagssorgen

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Warum Kitesurfen? Ganz einfach: Wind an, Grübel-Abschaltautomatik ein.

mini-fuzi-klein werden. Was am Montag im Büro zu erledigen ist oder wie der Chef drauf sein wird, interessiert dich während einer Session soviel wie der in China umgefallene Sack Reis, hr hr hr. Weil einfach gar keine Zeit zum Grübeln bleibt. Außerdem macht die körperliche Betätigung richtig angenehm müde und lässt dich gut schlummern. Fazit: Eigentlich um Längen besser als jeder Wellnessurlaub.

Weil es glücklich macht.
Glückshormone durch Sport – kennen wir doch alle. Super Sache! Aber bei Surfsportarten kommt noch etwas dazu: Das „stoked“-Gefühl nach einem Tag ist unbeschreiblich – und unbezahlbar. Der Spruch „You can’t buy happiness, but you can buy a kite – and that’s pretty close“ stimmt für mich zu 100 Prozent. Aber Achtung: Man wird deshalb auch sehr schnell süchtig.

Weil es sexy macht.
Habe ich schon erwähnt, dass die Kiterei einen top in Shape bringt? Ist zwar nichts Neues, aber nochmal zur Erinnerung: Wer sich in seinem Körper wohl fühlt, bewegt sich ganz anders und strahlt viel mehr Selbstbewusstsein aus. All das macht sexy. Ebenso wie das Grinsen, dass einem nach einem geilen Kitetag ins Gesicht gemeißelt ist. Und die Lockerheit, die man ausstrahlt, weil man einfach happy und gechillt ist. Und das gesunde und frische Aussehen vom vielen Im-Freien-Sein. Und, und, und.

(c) Kadriya Krik, www.kadriya.com
(c) Kadriya Krik, www.kadriya.com

Weil es zu neuen Freundschaften führt.
Durchs Kitesurfen neue Leute kennenzulernen ist nahezu unvermeidlich – so unsozial kann man gar nicht sein. Ob am Homespot oder im Urlaub an den Kitestationen und Stränden, Hotels oder Campingplätzen. Das kameradschaftliche Gefühl, dass (im Normalfall) an Kitebeaches herrscht,

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Mit Kitebuddies wird jede Session zum Highlight.

ist toll – man hilft sich gegenseitig, schließlich ist man ja Teil einer Community.
Jeder, der kitet, wird es erleben: Das persönliche Netzwerk an Kitefreunden oder zumindest -bekannten wächst rapide. Social-Media-Plattformen wie Facebook machen es leicht, auch mit Leuten vom anderen Ende der Welt in Kontakt zu bleiben, Infos über Reisen, Spots, Tricks oder Material auszutauschen oder sich einfach wieder irgendwo zu treffen.
Die Kitecommunity ist zwar riesig, aber trotzdem wird man immer wieder verwundert sein, wenn man jemand neues auf Facebook hinzufügt – und dann sieht, wie viele gemeinsame Freunde man eigentlich schon hat. Dann heißt es wieder: „Die Welt ist ja so klein …“.

Weil es den Horizont erweitert.
Ich traue mich auch zu sagen, dass eine Sportart wie Kitesurfen auch etwas zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. Neue Menschen und Beziehungen, neue Länder, neue Kulturen, neue Tricks – das Kiten bringt laufend viel Neues ins Leben und zwingt einen auch oft genug, aus seiner Komfortzone rauszukommen. Warum? Weil man aufgrund der Unberechenbarkeit von Naturfaktoren wie Wasser und

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Gute Aussicht: Kitesurfen zieht viele neue Dinge ins Leben.

Wind hin und wieder seeehr flexibel sein und improvisieren bzw. schnell Entscheidungen treffen und Risiken abwägen muss.
Selbiges gilt fürs Reisen – bei einer Woche Wellnessurlaub wird man wahrscheinlich weniger Unerwartetes erleben als bei einer Woche Kiteurlaub mit dem Bus. Wer ins Kiten reinkippt, wird wahrscheinlich einiges neu planen müssen – schließlich gilt es, die Tage mit Wind so gut wie möglich zu nutzen. Ich hätte mir nie vorstellen können, wie viele Auswirkungen die Kiterei auf mein Leben hat. Bei vielen kommt es dadurch auch zu Änderungen im Alltagsleben und im Job – so war’s auch bei mir. Reisen wurde für mich zum Lebenselixier – und damit bin ich nicht alleine. Neue Spots auf der ganzen Welt kennenlernen, immer auf der Suche nach dem perfekten Strand, den perfekten Bedingungen – ob spiegelglatt oder Welle. Tage mit Sonnenschein und konstantem Wind, aber ebenso Tage mit Sturmböen und Regen. Man lernt alles kennen und damit umgehen – wenn man will und sich auf das Abenteuer einlässt. Unvergessliche Momente werden folgen.

Tja, soviel dazu. Das sind die wesentlichen Gründe, warum ich vom Kitesurfen nicht mehr wegkomme (und das auch nicht will!).

Bestimmt habe ich irgendetwas vergessen – bin aber für jeden weiteren Input dankbar 😉

Anja

P.S: Wie sehr Kitesurfen mein Leben verändert hat, könnt ihr auch hier nachlesen.

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6 Kommentare auf "Warum Kitesurfen?"

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[…] Wer nicht sicher ist, ob er mit dem Kitesurfen anfangen soll oder nicht, findet vermutlich in diesem Artikel eine Antwort >> WARUM KITESURFEN? […]

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alex
Gast

so cool!

Alex

VieInspired
Gast

Hi, Gutes Artikel 🙂 Muess man sehr gut schwimmen koennen, um Kitezu surfen ? I

kitejoy
Gast

Hallo, dankeschön 🙂 Also man sollte schon schwimmen können, damit man, falls mit dem Kite mal etwas passiert, sicher ist. Ich würde sagen, „normal gut“ schwimmen reicht aus. Liebe Grüße, Anja

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