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Frauen und Kitesurfen – ein Motivationsguide

Viele Mädchen und Frauen zögern, mit dem Kiten anzufangen, weil es – leider – immer noch jede Menge Vorurteile gibt: Zum Kiten braucht man viel Kraft, man muss super sportlich sein etc. Tatsache ist: Wenn man es nicht versucht, entgeht einem etwas! Deshalb wird hier mit Vorurteilen erst einmal aufgeräumt. Dieser kleine Motivationsguide soll allen Mädels und Frauen helfen, die sich in puncto Kitesurfen die Frage stellen: Soll ich, oder soll ich nicht? Die Antwort ist ein klares JA!

Die Tipps stammen von einer, die es wissen muss: Theresa “Resl” Gaismayer unterrichtet Kiten seit mehreren Jahren und hat dabei auch viel Schulungserfahrung mit Frauen gesammelt. Also: Lesen, Kitekurs/-camp buchen, durchstarten!
P. S.: Resl veranstaltet im Jänner 2018 ein Camp mit den Seven Seas Riders in Sri Lanka. Wenn das nicht der perfekte Start ins Kite(er)leben ist? Infos zum Camp gibt’s am Ende des Artikels.

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Kitespot Watamu, Kenia

Im vergangenen Winter haben wir entschieden, der Kälte zu entfliehen und einen neuen Kitespot zu erkunden: Watamu in Kenia. Ohne Übertreibung – dieser Spot ist einfach der Wahnsinn! Nicht nur, dass es dort perfekte Kitebedingungen gibt. Auch das Rundherum, die Landschaft und die Kultur sind definitiv (mindestens) eine Reise wert.

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Artikel-Serie: Nervige Kiter-Charaktere Vol. 3 – der Ignorant

Nach den Miesmachern und den selbsternannten Materialexperten steht im dritten Teil der Artikelserie “nervige Kiter-Charaktere” nun ein weiteres – ziemlich unsoziales – Exemplar im Rampenlicht: Der Ignorant. Woran man solche Kiter erkennt und wie man am besten mit ihnen umgeht, wird im Folgenden verraten.

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Artikel-Serie: Nervige Kiter-Charaktere Vol. 1 – Der Miesmacher

In den letzten Monaten habe ich etwas Recherche betrieben. Ich habe mit ziemlich vielen Kitern geredet, um herauszufinden, welche Faktoren ihnen am ehesten den Spaß am Kiten verderben. Klar gibt es da negative Vorfälle wie kaputtes Material oder Unfälle … aber solche Dinge sollen nicht Thema dieses Artikels werden – denn das Interessante ist, dass die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, bei ihren Hauptärgernissen keine solch “extremen” Faktoren erwähnt haben! In 99 Prozent der Fälle wird das Verhalten anderer Kiter als nervigster Aspekt genannt. Deshalb habe ich mich zu dieser Serie entschlossen und dazu, sie “nervige Kiter-Charaktere” zu nennen.

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Let’s get off the hook! Unhooked-Tipps von den Profis

Viele Kiter möchten sich, nachdem sie eingehängte Sprünge beherrschen, auch an ausgehakte Tricks heranwagen. Nicht nur, dass sich dadurch ein ganz neues Kite-Feeling ergibt – Unhooked-Manöver eröffnen einem so viele neue Möglichkeiten! Ich habe vier Pro-Kitesurfer gebeten, mir für Kitejoy ihre wichtigsten Tipps für die ersten Unhooked-Schritte zu verraten.

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Pimp your sessions: Tipps für mehr Spaß beim Kitesurfen

Warum Kiter ihren Sport lieben? Ganz einfach: Weil Kitesurfen Spaß macht! Trotzdem – all jene, die schon länger dabei sind, haben sie vermutlich schon erlebt …  diese Tage, an denen man nicht mit einem Grinsen aus dem Wasser kommt. Kitesessions, die man eher als, naja, bescheiden bezeichnen würde. Weil die Bedingungen ätzend sind, man sich langweilt und keine Ideen für neue Moves hat. Oder aber auch, weil man keine Fortschritte mehr macht, schon seit gefühlten Ewigkeiten an einem Trick festhält, der einfach nicht gelingen will – und man deswegen schon richtig angefressen ist.

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Buchtipp: 25 Geschichten für mein jüngeres Ich

Hätte ich das alles früher schon gewusst …
Tja, dann lies doch mal “25 stories for my younger self”!

Vielen langjährigen Kitern wird der Name Julian Hosp wahrscheinlich bekannt vorkommen. Der 30-jährige gebürtige Tiroler war früher nämlich mal Profikiter – und Autor des legendären Kiteboarding Tricktionary.
Mittlerweile lebt Julian in Hong Kong und ist erfolgreich als Unternehmer tätig. Aber nicht nur das – er hat auch ein neues Buch geschrieben. Allerdings keines mit Kitetricks, sondern mit Kurzgeschichten. Ich hab es bereits gelesen und muss sagen: Jep, das kann ich empfehlen!
(Übrigens: Mit diesem Buch ist Julian Hosp sogar Bestsellerautor auf Amazon.)

Julian Hosp, Autor von "25 Geschichten für mein jüngeres Ich" während seiner aktiven Profi-Kitekarriere.
Julian Hosp, Autor von “25 Geschichten für mein jüngeres Ich” während seiner aktiven Profi-Kitekarriere.

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Kitesurfen und Beziehung

Soll ich mich IHM zuliebe an einen Kite hängen? 

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Ja, soll ich? Eine Frage, die sich bestimmt schon viele Mädels in einer Beziehung mit einem Kiter gestellt haben. Ich war auch mal eine davon. Genau das ist auch der Grund, warum ich dieses Thema hier zur Sprache bringen möchte – weil ich nicht nur theoretisch darüber sprechen kann, sondern das ganze Rundherum, das ganze Wenn-und-aber selbst erlebt habe. Und ein Thema, das meiner Meinung nach enorm wichtig und immer aktuell ist – weil es immer wieder Mädels geben wird, die vor dieser Entscheidung stehen.

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Kitespot Rhodos-Kremasti

Mein Sommerspot

Diesmal geht’s um einen Spot, der mir in zweierlei Hinsicht viel bedeutet: Erstens, weil ich dort bis dato meine meisten Stunden am Wasser verbracht, meine größten Fortschritte gemacht und mein Kitelehrer-Praktikum an diesem Ort absolviert habe. Und zweitens,

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Einer meiner liebsten Ausblicke im Sommer: beach view in Kremasti.

weil ich dort so viele Leute kennengelernt habe, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die ich inzwischen ohne zu zögern als Freunde bezeichne. Nicht zu vergessen unser geliebter Hund Monkey, der am  Kremasti Beach das erste Jahr seines Lebens verbracht hat und den wir dort kennengelernt haben. Was soll ich sagen – mit dem Örtchen Kremasti auf der griechischen Insel Rhodos bin ich so emotional verbandelt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, ein Jahr lang nicht hinzufliegen. Nein, das ginge gar nicht.

Kitespot Rhodos-Kremasti
Wind und Wetter und Wasser

In Kremasti findet man – vor allem in den Sommermonaten Juli und August – verlässliche Windbedingungen. In all den Wochen, die ich bis jetzt an diesem Spot verbracht habe (eben Juli und August), gab’s in Summe 95 Prozent Windausbeute. Das ganze übrigens bei stets traumhaftem Wetter und keinem einzigen Regentag. Temperatur in diesen Monaten: in der Regel 30 Grad plus. Auch nachts bleibt es richtig warm (übrigens ohne Wind, der geht abends runter und kommt erst am nächsten Tag wieder).

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Quelle: Windfinder

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Kitesurfen: Wie aus Angst (gesunder) Respekt wird

Kitesurfen wird heutzutage meist als “Funsport” bezeichnet. Es macht also Spaß. Für mich stimmt das zu 100 Prozent – klar, sonst würde ich es ja nicht machen. Was leider noch viele unterschätzen: dass Kitesurfen unter bestimmten Bedingungen trotzdem noch das ist, was es in seinen Anfangsjahren war – nämlich Extremsport. Und Extremsport ist – no na – gefährlich. Oder kann gefährlich sein, wie man’s nimmt.

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Um Stürze kommt wohl kein Kiter herum – erst recht nicht, wenn es ums Erlernen neuer Tricks geht. Da muss man eben durch. (c) Helmut Fuchs/kitejoy

Auch, wenn moderne Safety-Systeme nicht mehr mit denen von früher vergleichbar sind (Depower war einst ein Fremdwort – und Quickrelease? Naja …), gibt es doch immer wieder Meldungen von tragischen Unfällen, bei denen Kiter schwer verletzt wurden oder gar ums Leben gekommen sind. Das macht verständlicherweise vielen Angst – und kann dazu führen, dass man erst gar nicht in Erwägung zieht, es mal mit Kiten zu probieren. Obwohl es einen prinzipiell schon in den Fingern jucken würde.

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