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Frauen und Kitesurfen – ein Motivationsguide

Viele Mädchen und Frauen zögern, mit dem Kiten anzufangen, weil es – leider – immer noch jede Menge Vorurteile gibt: Zum Kiten braucht man viel Kraft, man muss super sportlich sein etc. Tatsache ist: Wenn man es nicht versucht, entgeht einem etwas! Deshalb wird hier mit Vorurteilen erst einmal aufgeräumt. Dieser kleine Motivationsguide soll allen Mädels und Frauen helfen, die sich in puncto Kitesurfen die Frage stellen: Soll ich, oder soll ich nicht? Die Antwort ist ein klares JA!

Die Tipps stammen von einer, die es wissen muss: Theresa “Resl” Gaismayer unterrichtet Kiten seit mehreren Jahren und hat dabei auch viel Schulungserfahrung mit Frauen gesammelt. Also: Lesen, Kitekurs/-camp buchen, durchstarten!
P. S.: Resl veranstaltet im Jänner 2018 ein Camp mit den Seven Seas Riders in Sri Lanka. Wenn das nicht der perfekte Start ins Kite(er)leben ist? Infos zum Camp gibt’s am Ende des Artikels.

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Artikel-Serie: Nervige Kiter-Charaktere Vol. 1 – Der Miesmacher

In den letzten Monaten habe ich etwas Recherche betrieben. Ich habe mit ziemlich vielen Kitern geredet, um herauszufinden, welche Faktoren ihnen am ehesten den Spaß am Kiten verderben. Klar gibt es da negative Vorfälle wie kaputtes Material oder Unfälle … aber solche Dinge sollen nicht Thema dieses Artikels werden – denn das Interessante ist, dass die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, bei ihren Hauptärgernissen keine solch “extremen” Faktoren erwähnt haben! In 99 Prozent der Fälle wird das Verhalten anderer Kiter als nervigster Aspekt genannt. Deshalb habe ich mich zu dieser Serie entschlossen und dazu, sie “nervige Kiter-Charaktere” zu nennen.

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Let’s get off the hook! Unhooked-Tipps von den Profis

Viele Kiter möchten sich, nachdem sie eingehängte Sprünge beherrschen, auch an ausgehakte Tricks heranwagen. Nicht nur, dass sich dadurch ein ganz neues Kite-Feeling ergibt – Unhooked-Manöver eröffnen einem so viele neue Möglichkeiten! Ich habe vier Pro-Kitesurfer gebeten, mir für Kitejoy ihre wichtigsten Tipps für die ersten Unhooked-Schritte zu verraten.

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5 Fragen, 5 Antworten: Laila Puehringer

Laila Puehringer ist der Kitesucht 2007 verfallen. Die Austro-Marokkanerin aus Wien ist häufig unterwegs und hat schon in der Dominikanischen Republik gelebt. Seit 2009 nimmt die Ozone-Teamriderin an Contests teil und fährt auch im Weltcup mit – früher im Freestyle, jetzt strapless in der Welle. In der GKA-Wave-Competition im September auf Mauritius war es nur ein Punkt, der sie vom Semifinale getrennt hat. Und sie meint: „Ich bin hungrig auf mehr!“

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Ozone-Teamriderin Laila Puehringer ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Wellen.

 

Im Interview verrät Laila, wie und warum sie vom Freestyle aufs Surfboard umgestiegen ist und wie man am besten mit dem strapless Kiten beginnt.

5 Fragen an: Laila Puehringer

 

Erzähl mal ein wenig von deinen ersten Kite-Erfahrungen. Wie bist du damals dazu gekommen, wie waren die Anfänge für dich – was war am schwierigsten?

  • Meine Freundin Sandra wollte unbedingt kiten lernen und hat mich zu einem Kurs in Podersdorf überredet. Leider hatten wir gar kein Glück mit Wind und Wetter … und sind deshalb nicht allzu weit gekommen. Danach hatte ich kein wirkliches Interesse mehr am Kiten.
    Ein Jahr später bin ich in die Dominikanische Republik gezogen. Mein damaliger Freund war Manager von einer Kiteschule und hat mich sozusagen überredet, es nochmals zu probieren – und da ich auch nichts dafür zahlen musste, habe ich zu gesagt. Damals hätte ich jedoch niemals gedacht, dass ich so verrückt nach diesem Sport werden könnte!

 

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Vom Wellenreiten war Laila Puehringer schon immer fasziniert – sie surft auch heute noch, sooft es geht (auch mal ohne Kite ;)).

Du hast ja früher an Freestyle-Competitions teilgenommen und jetzt an Wave-Contests. Warum hast du umgesattelt? 

  • Puh, da gab es viele Gründe. Einer davon war, das ich mir 2013 den fünften Lendenwirbel beim Kiten gebrochen habe. Und Freestyle war einfach ab eine bestimmten Zeitpunkt nicht mehr das, was ich machen wollte. Ich war mein ganzes Leben lang schon fasziniert vom Wellenreiten und surfe selbst auch sehr gerne und so oft es geht. Die Kombination aus Kiten und Wellenreiten habe ich dann einfach ausprobiert – und es sofort geliebt! Alles war so natürlich für mich, auch wenn mich große Wellen am Anfang oft noch eingeschüchtert haben. Aber ich liebe die Herausforderung, den Spass und die Verbundenheit mit dem Ozean und den Wellen beim Kitesurfen.

 

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Laila Puehringer: “Strapless kitesurfen war von Beginn an natürlich für mich – auch, wenn mich große Wellen anfangs noch eingeschüchtert haben.”

Gehst du auch noch gerne mit dem Twintip aufs Wasser?

  • Ich bin früher gerne mit dem Twintip gekitet. Mittlerweile weiss ich jedoch nicht mehr, wann ich das letzte mal eins benutzt habe. Das ist bestimmt schon über ein Jahr her 🙂 Der Wunsch dazu überkommt mich nur noch ganz selten – wenn, dann bei starkem Wind, wenn ich einfach mal wieder hoch springen will.

 

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Laila Puehringer: “Der Moment, in dem man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch!”

Sollte jeder Kiter auch mal strapless ausprobieren – und wie beginnt man überhaupt am besten damit? 

  • Auf jeden Fall sollte man es ausprobieren!! Am Anfang ist es schon eine Herausforderung, ohne Bindung auf einem Surfboard zu stehen und nur zu fahren. Aber der Moment, wenn man seine erste Welle fährt, ist einfach absolut fantastisch! Zu den ersten Strapless-Erfahrungen: Ich selbst habe mit einem sehr kleinen, normalen Surfboard begonnen. Ich würde dazu raten, für erstmal einfach ein gebrauchtes Brett zu kaufen – eins, das weder zu klein noch zu groß ist (Anm.: vorher informieren ;)). Anfangs hatte ich nur hinten am Board Pads und vorne Wachs. Seitdem ich aber zum ersten Mal ein voll gepaddetes Brett gefahren bin, möchte ich gar nicht mehr umsteigen!
    Was beim Einstieg noch wichtig ist: Um ein Gefühl fürs Board zu bekommen, sollte man an einem flacheren Spot anfangen – also nichts mit hohen Wellen! Einfach viel fahren und Turns üben. Für mich war es perfekt, am Anfang nur in ganz kleinen Wellen zu fahren und mich erst langsam an größere heranzutasten. Wichtig: Fürs Kiten in der Welle sollte man den Jibe perfekt beherrschen – ansonsten verpasst man viele Wellen. Auf meiner Facebook-Seite gibt es ein Tutorial dazu!


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    Laila Puehringer: “Den Style von Männern und Frauen in der Welle kann man nicht vergleichen. Beides ist schön anzusehen!”

    Meine Top-Spots:
    Für regular (linker Fuß vorne) Marokko (Essaouira; Moulay for Fortgeschrittene), Dominikanische Republik (Punta Goleta; Encuentro für Fortgeschrittene – wobei Punta Goleta auch groß werden kann).
    Für goofy (dort fahre ich backside, meine schwierige Seite: Südafrika (Big Bay), Mauritius (nur für Fortgeschrittene).

 

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Frauen und Männern beim Kiten?

  • Manchmal kommt mir vor, als hätten Männer echt viel weniger Angst, neue Sachen auszuprobieren. Frauen tasten sich vergleichsmäßig eher langsam an Tricks und Wellen heran. In Sachen Ausdauer stehen die Frauen den Männern am Wasser aber um nichts nach! Den Unterschied beim Style, überhaupt in der Welle, kann man meiner Meinung nach nicht vergleichen. Da unterscheiden sich Frauen und Männer ganz extrem. Beides ist schön anzusehen!

 

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Laila Puehringer: Die Profi-Kiterin ist Waterwoman durch und durch..

 

Ihr wollt mehr über Laila erfahren? Mehr Infos gibt’s hier:

www.lailapuehringer.com

www.facebook.com/Lailakitesurf

Instagram: lailapuehringer

 

Coverfoto: (c) Georg Scheu

FAQ rund ums Kitesurfen VOL. 5: Alles rund ums Board.

Wanted: Kiteboard!

Ein kleiner Guide fürs richtige Brett – und die Boots-Frage

Nach Trapez, Kite & Bar, Kite-Benimmregeln und Tipps zum Equipment-Kauf geht’s im letzten Teil der FAQ-Serie um das Kiteboard. Wie alle anderen Materialpunkte ist auch das Board ein heißdiskutiertes Thema, zu dem es eine Million unterschiedliche Meinungen gibt – nicht nur in Sachen Größe des Brettes, sondern auch rund um die Fragen “Boots oder Straps” bzw. “Handle – ja oder nein?” Der Inhalt dieses Beitrages setzt sich zusammen aus a) jeder Menge Recherche und b) Erfahrungswerten – von Freunden, Bekannten und meiner Wenigkeit.

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Kitespot Rhodos-Kremasti

Mein Sommerspot

Diesmal geht’s um einen Spot, der mir in zweierlei Hinsicht viel bedeutet: Erstens, weil ich dort bis dato meine meisten Stunden am Wasser verbracht, meine größten Fortschritte gemacht und mein Kitelehrer-Praktikum an diesem Ort absolviert habe. Und zweitens,

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Einer meiner liebsten Ausblicke im Sommer: beach view in Kremasti.

weil ich dort so viele Leute kennengelernt habe, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die ich inzwischen ohne zu zögern als Freunde bezeichne. Nicht zu vergessen unser geliebter Hund Monkey, der am  Kremasti Beach das erste Jahr seines Lebens verbracht hat und den wir dort kennengelernt haben. Was soll ich sagen – mit dem Örtchen Kremasti auf der griechischen Insel Rhodos bin ich so emotional verbandelt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, ein Jahr lang nicht hinzufliegen. Nein, das ginge gar nicht.

Kitespot Rhodos-Kremasti
Wind und Wetter und Wasser

In Kremasti findet man – vor allem in den Sommermonaten Juli und August – verlässliche Windbedingungen. In all den Wochen, die ich bis jetzt an diesem Spot verbracht habe (eben Juli und August), gab’s in Summe 95 Prozent Windausbeute. Das ganze übrigens bei stets traumhaftem Wetter und keinem einzigen Regentag. Temperatur in diesen Monaten: in der Regel 30 Grad plus. Auch nachts bleibt es richtig warm (übrigens ohne Wind, der geht abends runter und kommt erst am nächsten Tag wieder).

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Quelle: Windfinder

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