FAQ rund ums Kitesurfen VOL. 5: Alles rund ums Board.

Wanted: Kiteboard!

Ein kleiner Guide fürs richtige Brett – und die Boots-Frage

Nach Trapez, Kite & Bar, Kite-Benimmregeln und Tipps zum Equipment-Kauf geht’s im letzten Teil der FAQ-Serie um das Kiteboard. Wie alle anderen Materialpunkte ist auch das Board ein heißdiskutiertes Thema, zu dem es eine Million unterschiedliche Meinungen gibt – nicht nur in Sachen Größe des Brettes, sondern auch rund um die Fragen „Boots oder Straps“ bzw. „Handle – ja oder nein?“ Der Inhalt dieses Beitrages setzt sich zusammen aus a) jeder Menge Recherche und b) Erfahrungswerten – von Freunden, Bekannten und meiner Wenigkeit.

Zur Info: Um den Umfang des Artikels nicht ins Unermessliche wachsen zu lassen, gehe ich nur auf Twintips näher ein (Surfboards kommen dann später mal an die Reihe) – und dabei auch nicht explizit auf den Unterschied zwischen verwendeten Materialien bzw. Carbon- /Nicht-Carbon. Diesem Thema werde ich ebenso einmal einen eigenen Beitrag widmen.

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Was darf’s sein? Board für jeden Einsatzbereich bzw. für jedes Fahrlevel

Kurz zur Definition: Twintip bzw. Bidirectional/Bidi wird als Oberbegriff für Bretter benutzt, die symmetrisch sind und sich ohne Fußwechsel in beide Richtungen fahren lassen. Klingt ja noch ganz simpel. Dann wird’s aber komplizierter – denn ebenso wie bei Kites gibt es viele verschiedene Twintip-Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche und Könnerstufen.
Vor allem diese drei Dinge sind (neben optischen Komponenten und Markenpräferenz) in Sachen Boardauswahl ausschlaggebend:

  • Gewicht des Fahrers
  • Einsatzbereich (Leichtwind/Starkwind, Chop/flaches Wasser, Freeride/Freestyle/Wakestyle)
  • Fahrlevel (Anfänger/Fortgeschritten/Profi)

Es kommt schon auf die Größe an

Wer einen Kitekurs gemacht hat, wird’s wissen: Für die ersten Wasserstart-Versuche bekommt man leider kein stylisches, kompaktes Freestyle-Board an die Füße geschnallt. Gerade am Anfang geht’s nämlich um die Größe, und da lautet das Motto: Mehr ist mehr. Soll heißen: Ein größeres Board zaubert Anfängern schneller ein Lächeln ins Gesicht – mehr Fläche bedeutet mehr Auftrieb und somit fällt das Aufstehen und die ersten Meter am Wasser wesentlich leichter, außerdem verzeiht ein so großes Brett auch falsche Gewichtsverlagerungen besser.

Manche Schulen setzen auf „Doors“, das sind riesige Bretter in rechteckiger Form – daher der Name. Es gibt Kiter, die schwören auch im Laufe ihrer weiteren Kitekarriere auf die Door als Leichtwindbrett. Die meisten steigen aber früher oder später auf kleinere, wendigere Boards um, da Doors für Sprünge etc. nur beschränkt geeignet sind.
In vielen Kiteschulen werden aber keine Doors, sondern einfach größere Twintips für die Schulungen verwendet.

Größere, fehlerverzeihende Boards erleichtern das Lernen. (c) H. Fuchs
Größere, fehlerverzeihende Boards erleichtern das Lernen. (c) H. Fuchs

 

Als Anhaltspunkt, damit man sich überhaupt mal vorstellen kann, was bei einem Kiteboard als „klein“ oder „groß“ gilt, gibt es hier und hier jeweils einen Größenguide (ohne Gewähr). Man muss aber wissen, dass die passende Größe auch vom Shape und Einsatzbereich eines Bretts abhängt.

Grundsätzliche Faktoren rund ums Board

Länge & Breite

Die Länge eines Bretts ist natürlich wichtig – je länger, desto stabiler liegt es am Wasser. Bedeutender ist aber die Breite. Warum? Dazu sollte man sich die Flächenformel Länge x Breite ins Gedächtnis rufen – ein Zentimeter mehr Breite bei einem Board sorgt für wesentlich mehr Fläche als ein zusätzlicher Zentimeter Länge.

Schmale Boards sind schneller und leichter – gehen aber nicht so früh los und haben schlechtere Höhelaufeigenschaften. Je breiter das Board, desto früher gleitet es an. Breitere Bretter sollen außerdem mehr Pop bieten. Bei Überpower allerdings ist ein breites Board schwieriger zu kontrollieren als ein schmales. Zur Verdeutlichung – ein 28-cm-Brett gilt als sehr schmal, ein 48-cm-Brett als sehr breit.

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Tanja fährt hier ein ziemlich kleines Brett mit einer Größe von 128 x 38,5 cm. (c) H. Fuchs

 

Eine allgemeine Regel, an der man sich orientieren kann, wenn man mit unterschiedlichen Brett- und Kitegrößen unterwegs ist: Großer Kite, kleines Board – kleiner Kite, großes Board. Diese Kombis machen durchaus Sinn – große Kites haben mehr Querkräfte als
kleine und verlangen dadurch nach mehr Kante. Legt der Wind zu und man hat keinen kleineren Kite, aber ein kleineres Board, dann kann man mit diesem meist noch etwas Überpower „wegkanten“.

Geht es um die Frage, womit man früher aufs Wasser kommt – mit einem großen Kite oder einem großen Board – hat definitiv das große Board die Nase vorn. Der Grund: Das Board bietet mehr Angleitfläche am Wasser, der kleinere Schirm kann besser beschleunigt werden und dadurch seine Zugkraft schneller aufbauen.

Meine persönliche Erfahrung zur Boardgröße: Ich habe recht schnell auf ein kleines (130 x 38) Brett gewechselt – schon bevor ich in beide Richtungen fahren konnte. Das kleine Brett hat mich auch
boards at airridersgezwungen, die Technikkniffe beim Höhelaufen gleich von Anfang an ordentlich zu erlernen, Kante zu geben und die richtige Haltung einzunehmen. Also für mich ein ganz klarer Vorteil! Setzt man zu lange auf den Komfort eines sehr großen Boards, tut man sich vermutlich später mit einem kleinen Board wesentlich schwerer (z. B. beim Höhelaufen). Meine Meinung. Und sowas frustet! Da hat man Fahren gelernt und das mit der Höhe funktioniert auch schon ganz gut, dann wechselt man auf ein kleines Brett und plötzlich geht’s schlechter? Hm … Aber das ist natürlich auch eine Frage des Gewichts (für einen 100-kg-Fahrer ist ein 142er-Brett nicht riesig – für mich mit meinen rund 50 kg schon ;)).

Shape & Einsatzbereich

Freeride-Boards

Die meisten Freeride-Bretter sind sehr vielseitig einsetzbar, d. h. sie funktionieren in den unterschiedlichsten Bedingungen gut. Ein weicher bzw. mittlerer Flex (die Härte des Boards) sorgt für angenehmes Carven und sorgt dafür, dass das Board nicht zu schnell

Zum Vergleich: Ein Board mit schmaleren, runderen Tips …

ist. Die Outline von Freeride-Kiteboards ist meist abgerundet. Die Tips sind meist schmäler und leicht abgerundet, was das Handling in choppy Bedingungen erleichtert und Spritzwasser reduziert. Grundsätzlich haben Freeride-Bretter wenig Rocker (d. h. sind an den Enden nur geringfügig aufgebogen) und keine Channels, sondern einen flachen Untergrund. Für Anfänger eignen sich Freeride-Boards am besten, da sie leicht zu fahren sind, Fehler verzeihen und gute Upwind-Eigenschaften aufweisen.

Freestyle-Boards

Diese Art von Brettern ist meist schon etwas härter als Freeride-Boards, was sie schneller macht und beim Springen mehr Pop liefert.

... und eines mit breiteren, geraden Tips.
… und ein Freestyle-Board  mit breiteren, geraden Tips.

Auch die breiten und weniger abgerundeten Tips erhöhen den Pop, reduzieren allerdings die Carving-Eigenschaften. Die Outline eines Freestyle-Boards ist gerader als bei Freeride-Boards, der Rocker mittel bis hoch – je nachdem, wie freestyle-lastig das Board ist. Meist findet man an der Unterseite von Freestyle-Boards auch Channels für mehr Grip und bessere Höhelaufeigenschaften. Viele Freestyle-Boards sind perfekte Allround-Boards für fortgeschrittene Kiter, die ein komfortables, aber trotzdem sportliches Board möchten, mit dem alles gut funktioniert – sowohl Oldschool- als auch Newschool-Manöver (bis zu einem gewissen Grad ;)).

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Wakestyle-Boards

Wakestyler sind robuste Boards, die klassischen Wakeboards ähneln und speziell für unhooked Tricks und Obstacles gebaut sind. Sie haben massivere Inserts für Boots und meist einen ausgeprägten Rocker, der für progressiveren Pop sorgt. Oft werden die Boards ganz ohne Finnen bzw. nur mit kleinen Finnen gefahren, was sie sehr bewegungsfreudig und „loose“ macht. Konkaven und Channels an der Unterseite des Boards sorgen stattdessen für Grip. Allgemein sind Wakestyle-Boards aber nicht die beste Wahl für Leichtwind bzw. laufen nicht so gut Höhe. Am besten funktionieren sie bei flachem Wasser – eben Wakestyle-Bedingungen.

Wakestyle-Boards haben mehr Rocker und werden für Obstacles und Slider ohne Finnen gefahren. (c) H. Fuchs
Wakestyle-Boards haben einen starken Rocker und werden für Obstacles und Slider ohne Finnen gefahren – und mit Boots. (c) H. Fuchs

Auch wichtig: Finnen!

Größere Finnen (ca. 5 cm) sorgen für ein stabiles Fahrfeeling, mehr Grip und erleichtern das Höhelaufen. Freeride-Boards werden grundsätzlich mit größeren Finnen ausgeliefert. Kleinere Finnen (rund 3,5 oder 4 cm Höhe, dafür mehr in die Länge gezogen) findet man häufig auf Freestyle-Brettern. Sie verlangen höheres Fahrkönnen und mehr Kontrolle über die Kante, damit diese nicht ausbricht. Der Vorteil: Das Brett lässt sich am Wasser leichter drehen, was z. B. für Surface Passes ganz angenehm ist – und bei Landungen ist das Risiko, dass die Nosefinnen zu stark greifen und man dadurch stürzt, geringer.
In Sachen Upwind-Eigenschaften sind die Finnen jedenfalls nicht unwesentlich. Hat man z. B. ein Brett mit 3,5-cm-Finnen und tut sich mit diesem schwer, Höhe zu laufen, kann man, statt gleich ein neues Board zu kaufen, es erst einmal mit größeren Finnen versuchen – und sehen, was passiert.

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Board mit Finnen in „Standardgröße“. (c) H. Fuchs

 

Wer nicht sicher ist, welches Board seine Bedürfnisse am besten abdeckt, sollte nach Möglichkeit verschiedene Bretter auf Herz und Nieren testen. Nur, weil ein Brett für bestimmte Bedingungen designt wurde, heißt es nicht, dass es auch für jeden in diesen Bedingungen funktioniert. Auch die Wahrnehmung von hartem bzw. softem Flex ist oft sehr individuell. Das Freeride-Brett der einen Marke kann sich komplett anders anfühlen als das eines anderen Herstellers. Es gibt Wakestyle-Bretter mit guten Upwind-Eigenschaften ebenso wie Freestyle-Bretter, die von anderen als Freerider eingestuft werden würden. Der eine springt mit einem „Anfängerbrett“ double S-Bends, der andere hat gerade erst fahren gelernt und fühlt sich mit seiner Wakestyle-Banane pudelwohl, obwohl alle den Kopf über ihn schütteln. Ist doch egal!

Im Grunde genommen ist jedes Brett Gewohnheitssache – es geht primär darum, dass man sich wohl fühlt einem die Sessions damit ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Hauptsache, Spaß!


Straps oder Boots?

Ich kenne Kiter, die mit Boots fahren, obwohl sie keine Raileys, Blind Judges oder Handlepasses springen – die aber einfach das Fahrgefühl in festen Bindungen lieben. Ich kenne aber auch solche, die die oben genannten Tricks mit Straps springen können – und das Festgeschnalltsein in Boots nicht mögen.

Es gibt Fahrer, die unhooked so einiges draufhaben – aber trotzdem lieber mit Schlaufen fahren. (c) H. Fuchs
Es gibt Fahrer, die unhooked so einiges an Manövern draufhaben – aber trotzdem lieber mit Schlaufen fahren. (c) H. Fuchs

 

Keine Frage – Boots sehen supercool aus, und viele träumen schon von Anfang ihrer Kitekarriere davon, endlich welche an den Füßen zu haben. Optisch machen die Dinger schon was her, das kann man nicht abstreiten! Entwickelt wurden Boots aber aus technischen Gründen in Hinsicht auf eine bestimmte Kitedisziplin – nämlich für Unhooked-Tricks und Wakestyle. Der Vorteil: Durch die Boots kann man mehr Kraft aufs Board übertragen und dieses für Tricks stärker aufgeladen und besser kontrolliert werden.

Aber kann nun jeder mit Boots fahren? Allgemein wird empfohlen:

  • Wer hauptsätzlich hooked Tricks ausführt, ist mit Straps besser bedient (das gilt auch bzw. vor allem für Kiteloops!). Für Oldschool-Boardoff-Tricks braucht man natürlich auch Schlaufen – ist klar, oder? 😉
  • Wer hauptsächlich auf der Unhooked-Schiene unterwegs ist, kann seinen Tricks durch Boots mehr Kraft und Style verleihen.
Was man nicht abstreiten kann: Boots bringen jede Menge Style mit sich. (c) H. Fuchs
Was man nicht abstreiten kann: Boots bringen jede Menge Style mit sich. (c) H. Fuchs

 

However, man sollte sich jedenfalls nicht einzig der Optik oder Coolness wegen Boots zulegen. Warum? Weil die Stiefelchen am Brett Ansprüche an den Fahrer stellen – in puncto Fahrkönnen und Erfahrung. Egal, was man mit den Boots vorhat – selbst, wenn man

show the bootsdamit ohne großartige Sprünge nur hin und her fahren will – eine Voraussetzung sollte man auf jeden Fall erfüllen: 100%-ige Kitekontrolle. Mit Boots kann man das Brett nicht einfach schnell abstreifen und sich ganz dem Kite widmen, wenn’s mal brenzlig wird. Hat man wenig Erfahrung, führt das leicht zu Angst und Panik.
Aus eigener Erfahrung (und diese Meinung wurde mir mehrmals bestätigt) kann ich sagen: Wer sich beim Starten und Landen nicht 100%-ig sicher fühlt und deswegen nervös wird oder Herzklopfen bekommt, weil ihm andere Kiter am Wasser zu nahe kommen, ist noch nicht bereit für Boots.
Zu früh und ohne Beherrschen von Basic-Tricks gleich auf Boots zu wechseln, weil man „ohnehin vorwiegend unhooked fahren möchte“, macht jedenfalls wenig Sinn – siehe dazu auch mein Interview mit Proriderin Malin Amle.

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Liquid-Force-Teamfahrerin Malin Amle: „Mit Boots sehen meine Tricks kraftvoller aus.“ (c) Broll

 

Eine Sache lässt sich leider nicht beschönigen: Stürze mit Boots sind wesentlich härter und schmerzhafter. Zimperliche Seelen sollten sich also überlegen, ob sie sich das antun möchten. Der vermeintliche Vorteil, das Brett nicht verlieren zu können, ist in Wirklichkeit keiner. Durch die Boots ist das Board fix mit dem Körper verankert – im Gegensatz zu Stürzen mit Straps, aus denen man herausrutscht, wenn der Kite weiter nach vorne zieht, bleibt das Brett mit den Boots (in den meisten Fällen) dran. Man rutscht also nicht wirklich mit dem Zug des Kites mit, weil das Board – mal mehr, mal weniger – im Wasser als „Anker“ fungiert. Dadurch sind die Aufschläge meist sehr heftig, und nicht selten wird man auch ordentlich „gestretched“ 😉 Selbst, wenn man nur aus Unachtsamkeit heraus während der Fahrt an einer kleinen Welle hängenbleibt, ist die Wucht des Aufschlags am Wasser nicht ohne. Man sagt auch, dass das Verletzungsrisiko mit Boots allgemein höher sein soll als mit Schlaufen.

Aua!
Einfach nur AUA!


Ebenfalls wichtig:
Nicht jedes Twintip ist dafür geeignet, mit Boots gefahren zu werden! Durch die Boots entsteht beim Aufladen und Poppen eine starke Hebelwirkung – die sowohl das Brett als auch die Inserts aushalten müssen. Auch die Landungen sind mit Boots grundsätzlich härter. Einsteiger- bzw. Freerideboards sind deshalb prinzipiell nicht für den Einsatz mit Boots konzipiert – weder in Sachen Bretthärte noch Inserts. Freestyleboards werden häufig mit Boots gefahren – da hängt es auch davon ab, wie schwer der Fahrer ist und welche Tricks er damit macht. Wakestyle-Boards sind speziell für den Einsatz mit Boots gebaut, sie halten so einiges aus. Allerdings verlangen sie dem Fahrer mehr Fahrkönnen ab und laufen schlechter Höhe.
Einen Test rund um die Frage „Bin ich bereit für Boots?“ gibt es übrigens hier auf Kitesista.

Handle/Griff – drauflassen oder abmontieren?

So, zum Schluss noch ein Punkt, der Kiteboards mit Schlaufen betrifft. Bretter mit Boots und Griff sieht man ja nicht sooo häufig, nicht wahr? ;D

Ob man
Ob man den Griff an seinem Board abschraubt oder nicht, sagt auf keinen Fall etwas über das Fahrkönnen aus. (c) H. Fuchs
hurryup
Mit Griff, ohne Griff … wie man mag! In der Lernphase tut man sich allerdings mit Handle meist leichter. (c) H. Fuchs

Bei diesem Thema halte ich mich möglichst kurz – oder will jemand auch noch über die (vermeintliche) Coolness von Brettern ohne Handle diskutieren? Da scheiden sich die Geister 😉

Meine Meinung dazu: Als Kite-Frischling die Grab Handle drauflassen (bzw. eine montieren, falls euer Brett sowas nicht hat) – und zwar aus folgenden Gründen: Das Reinschlüpfen in die Schlaufen am Wasser ist damit einfacher. Ebenso ist es praktisch, wenn man das Brett am Griff nehmen kann, wenn man mit dem Kite aufs Wasser geht. Noch ein Vorteil: Gerade anfangs, wenn man noch oft das Brett verliert und nicht immer gleich hindraggen kann bzw. wenn es mal weiter weg ist, dann bringt einem – wenn man Glück hat – vielleicht ein netter Kiter das Brett. Bei einem Board ohne Griff ist die Chance dafür schon geringer, weil es damit schwieriger zu transportieren ist und viele deshalb erst gar nicht hingreifen.


 

Ich hoffe, mein Artikel liefert einen praktischen Überblick zum Thema Boards. Für Anregungen, Wünsche, Ergänzungen und Beschwerden bin ich jederzeit offen – natürlich ebenso für Fragen!

Und wie immer interessiert mich: Was sind eure Erfahrungen zum Thema Brett? 

Aloha, Anja

 

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5 Kommentare auf "FAQ rund ums Kitesurfen VOL. 5: Alles rund ums Board."

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Chris
Gast

schöner Beitrag… ich würde mal einen Artikel verlinken, der sich mit dem Thema Material was nicht für Boots geeignet ist und Verletzungsrisiko beschäftigt http://www.alwayswindy.com/blog/de/do-you-really-want-that-knee-brace-in-your-kitebag/

Tommy
Gast

Sehr schöner Artikel nur das material Thema wurde angekündigt und dann vergessen… ( zb carbon)

LG tommy

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