Kitesurfen und Beziehung

Soll ich mich IHM zuliebe an einen Kite hängen? 

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Ja, soll ich? Eine Frage, die sich bestimmt schon viele Mädels in einer Beziehung mit einem Kiter gestellt haben. Ich war auch mal eine davon. Genau das ist auch der Grund, warum ich dieses Thema hier zur Sprache bringen möchte – weil ich nicht nur theoretisch darüber sprechen kann, sondern das ganze Rundherum, das ganze Wenn-und-aber selbst erlebt habe. Und ein Thema, das meiner Meinung nach enorm wichtig und immer aktuell ist – weil es immer wieder Mädels geben wird, die vor dieser Entscheidung stehen.

Obwohl es mittlerweile immer mehr Frauen gibt, die zur Bar greifen, ist es Tatsache, dass der Großteil der Kiter immer noch männlich ist. Demnach kommt es – logischerweise –

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Kitende Mädels sind gegenüber Jungs noch immer in der Unterzahl.

auch öfters vor, dass in einer sich neu anbahnenden Beziehung ER der Kiter ist und nicht sie. Aus diesem Grund – und nicht aus Ignoranz – bin ich jetzt auch so frei und betrachte das Thema nur aus dieser Perspektive, in Ordnung? (Kitemädels, die den umgekehrten Fall kennengelernt haben, mögen mir bitte verzeihen und mir, sofern sie Lust haben, ihre Geschichte für diesen Blog erzählen – ich werde sie dann liebend gerne veröffentlichen!)

Mal angenommen …
Also, nun zum theoretischen Szenario: Kitender Mann und nichtkitende Frau lernen sich kennen. Vielleicht ist das Thema Kitesurfen anfangs gar nicht so präsent – man ist verliebt und es hat nur Augen für den Partner, will ständig mit ihm zusammensein und vergisst alles andere. Kennt man ja. Aber, so märchenhaft das auch klingen mag: Die Liebe ist kein Ponyhof und wir alle wissen, dass dieser Zustand nicht dauerhaft so bestehen bleibt. Sprich, früher oder später wollen Hobbys doch wieder ausgelebt werden, und das ist auch gut so. Handelt es sich beim männlichen Part der Beziehung um einen leidenschaftlichen Kiter, dann meist eher früher.

Und hat die Angebetete das Thema Kiten bislang nicht so ernst genommen bzw. hat (der klassische Fall) keinen blassen Schimmer davon, wie sehr diese Sportart den Alltag beeinflussen kann, folgt plötzlich oft auf beiden Seiten das böse Erwachen: Wie sollen jetzt die

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Ein Klassiker: die Freundin als Landhelferin. Nicht immer zu ihrer Freude!

gemeinsamen Urlaube aussehen, wenn nur mehr Kite-Destinationen in Frage kommen? Wieso hat sie kein Verständnis dafür, wenn er an windigen Tagen keine Zeit für sie hat oder gar eine Familienfeier absagt, weil es irgendwo ballert? Sie denkt sich: Wie asozial das doch ist (ja, ist es wirklich, aber Windjunkies können sowas verstehen)! Warum spricht er stundenlang nur vom Kiten, auch wenn sie es schon lange nicht mehr hören kann? Und soll sie wirklich den ganzen Tag am Strand liegen und ihn bewundern, obwohl sie sich eigentlich tierisch langweilt? Aaargh!

Jeder, der selbst kitet, kennt dieses Bild: Das Mädel, das am Strand im Wind wartet und bibbert, bis ihr Liebster endlich seine Session beendet hat. Oder die anderen Klassiker: die geduldige Start- und Landhelferin, die Fotografin, die Cheerleaderin. Alles schön und gut – solange man es gerne macht! Wenn nicht, ist Frust garantiert. Ebenso für den Fall, dass er sie drängt, es doch endlich auch mal zu versuchen. Das gibt es nicht? Leider doch. Hab ich nicht erst einmal gehört oder miterlebt.

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Kitesurfen und Beziehung – noch ein Klassiker: Sie wartet brav am Strand, während er sich am Wasser vergnügt. Alles ok –  so lange es ihr Spaß macht und sie gerne zuschaut.

Ich habe mir hier ein paar konkrete Fragen herausgepickt und anhand meiner persönlichen bzw. von Freunden erlebten Erfahrungen beantwortet. Voilá:

Soll ich einen Kitekurs machen, nur weil mein Freund/Mann möchte, dass ich auch zu kiten beginne?
Um Gottes Willen, NEIN! Wenn, dann sollst du einen Kurs machen, weil DU dazu Lust hast – und aus keinem anderen Grund. Wenn er dich drängt, dann solltest du dir überlegen, ob er der richtige Partner für dich ist. Echt jetzt! Ich habe es einmal miterlebt, wie ein

19653752006_54b5897036_oKiter seiner nicht kitenden Freundin am Strand ständig von den coolen, durchtrainierten Kitemädels vorgeschwärmt hat – was für sie natürlich irrsinnig kränkend war. Er ließ andauernd durchdringen, dass er sie auch lieber so sehen würde, wies sie auf ihre körperlichen Schwächen hin und darauf, dass es lächerlich wäre, dass sie Angst vorm Kitesurfen hat. Sie hat zwar – natürlich mehr ihm zuliebe als aus eigenem Interesse – Kiteunterricht genommen, aber es war eben eben nicht ihres. Das ist völlig in Ordnung und muss so akzeptiert werden! Hat er aber nicht.
Ein Glück, dass die beiden inzwischen nicht mehr zusammen sind. Was ich mir denke: Hoffentlich kitet ihn seine nächste Freundin so in Grund und Boden, dass er sich wünscht, er wäre mit einer Nicht-Kiterin zusammen!


Kann ich mir das Kiten von meinem Freund/Mann beibringen lassen?
Ähem, tja … du kannst, solltest aber nicht. Erstens, weil es umso blöder ist, wenn bei privatem Unterricht etwas passiert. Zweitens, weil die Konstellation „Freund unterrichtet Freundin“ soviel explosives Konfliktpotential birgt, dass sich das nie und nimmer

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Der Partner als Kitelehrer? Keine gute Idee.

auszahlt! Warum? Na weil man einem Lehrer/einer Lehrerin nicht so leicht widerspricht wie dem eigenen Freund, oder? Beispiel: Sagt der Lehrer „Probier’s mal so“, dann machst du das. Sagt der Freund „Probier’s mal so“, dann kommt schnell ein „Das geht aber nicht!!! Hab ich eh genau so versucht!!!“ Sei ehrlich zu dir selbst … stimmt doch, oder? Da ist Stress vorprogrammiert. Also lieber etwas Geld investieren und sich dafür abends beim Essen gemeinsam über Fortschritte freuen als sich wütend anschweigen.


Ich habe kein Interesse am Kitesurfen – finde es aber voll ok, dass mein Freund/Mann so leidenschaftlich dabei ist. Wie können wir trotzdem so Urlaub machen, dass beide etwas davon haben?
Nun, auf keinen Fall sollte man dann an einen Ort fahren oder fliegen, an dem man nichts anderes machen kann als Kiten. Ein reines Kitehotel zum Beispiel, in dem ausschließlich Kitesurfer wohnen und das rundherum nichts bietet, ist ein absolutes No-Go. Ein Urlaub, bei dem man mit dem Bus wild am Kitestrand campt, natürlich ebenso. Und auch wenn dir die Vorstellung, dass du am Strand auf ihn wartest, wildromantisch erscheint – bei 25 Knoten im Wind sitzen sieht vielleicht auf Fotos gut aus, ist aber in Wirklichkeit nicht mal halb so idyllisch, sondern einfach nur sch… ungemütlich!

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Oft treffen bei den jeweiligen Urlaubsvorstellungen der beiden Partner Welten aufeinander: Sie will ins Fünf-Sterne-Wellnesshotel, er mag’s eher reduziert am Campingplatz. Puh, das kann schwierig werden. Damit so etwas auf Dauer gutgeht, sollten Liebe und Toleranz groß sein 😉
Aber, wie auch immer: Sucht euch eure Urlaubsdestination in jedem Fall so aus, dass beide etwas davon haben – und vereinbart vorher Ausflüge oder einen groben Tagesablauf (der aber nicht strikt durchgeplant sein sollte). Ein faires 50-50 ist die beste Variante – ohne Kompromisse wird’s nicht gehen. Und bei den absoluten überdrüber-epischen-Bedingungen, bei denen die letzte Session dann doch etwas länger dauert, solltest du Verständnis haben und dich in Nachsicht üben. Dafür kannst du dann auch etwas einfordern – zum Beispiel eine Portion Extra-Geduld beim nächsten Shoppingtrip, der dann eben auch etwas länger dauert 😉


Meine eigene Erfahrung
So, und jetzt verrate ich noch, wie es bei mir und meinem Mann (damals noch Freund) abgelaufen ist mit der Kiterei. Als wir uns kennengelernt haben, war er schon einige Jahre dabei. Ich hatte damals ehrlich gesagt nicht wirklich eine Vorstellung davon, was Kitesurfen ist.

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Kitewetter in Österreich: Nicht unbedingt kuschelige Bedingungen 😉

In unserer ersten gemeinsamen Zeit spielte es auch keine wesentliche Rolle, weil wir andauernd beim Klettern oder Laufen unterwegs waren.
Ich wollte dann auch – aus eigenem Interesse! – mit dem Kiten beginnen, aber bei meinem Kurs in Ägypten kam ich gerade auf 1,5 Tage Wind. Also keine wirkliche Kite-Erfahrung. Kurze Zeit später stürzte ich mit dem Motorrad und verletzte mich so schwer am Knie, dass ich laut den Prognosen der Ärzte zufolge sowieso nicht mehr viel Sport würde machen können. Tja, und mein Liebster kitete so vor sich hin. Manchmal begleitete ich ihn an den Neusiedlersee – um dann im Bus auf ihn zu warten (ich hatte natürlich versucht, ihm vom Strand aus zuzusehen, aber da ich dabei jedesmal fast erfroren bin, war’s mir irgendwann zu blöd).

Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wieso man sich das antut – bei diesem miserablen Wetter (ja, in Österreich ist das Wetter bei Wind meist bescheiden) und diesem eiskalten Wind. Warum einen etwas so fesseln kann, dass man deshalb Verabredungen mit Freunden absagt. Warum man so viel Fahrzeit dafür opfert. Diese Fragen brannten unter

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Meine Entscheidung, es wieder mit dem Kiten zu versuchen, habe ich noch nie bereut.

meinen Nägeln. Immer wieder redete ich davon, endlich richtig anfangen zu wollen mit dem Kitesurfen.
Aber irgendeine diffuse Angst hielt mich davon ab. Schließlich war mein Knie erst wenige Monate davor total zermanscht worden und von oben bis unten mit Metall verschraubt – eine Tatsache, die mich total verunsicherte, ebenso wie die andauernden Flashbacks, die mich den Unfall wieder und wieder erleben ließen. Aber ich WOLLTE kiten – und nicht mehr länger zusehen. Ich fühle mich weder in der Rolle der Cheerleaderin wohl, die ihren Liebsten am Strand erwartet, noch will ich in der Sonne liegen, während er sich am Wasser die Volle gibt. Nein, das bin ich nicht. Und das hat er auch gespürt. Deshalb packte er mich eines schönen windigen Tages einfach in den Bus mit der Ankündigung: „Wir fahren jetzt an den See und du bekommst eine Privatstunde.“ Puh. Die ganze Fahrt war ich auf 180 – aber im positiven Sinne. Saunervös, aber irgendwie gut. Weil ich wusste: Ok, du hast jetzt zwar eine tierische Angst vor dieser Stunde, aber: Du. Willst. Das.

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Ich wusste und spürte, dass ICH es wirklich will, ICH für MICH – das war ausschlaggebend. Trotz dem Schubs meines Liebsten war es meine eigene Entscheidung, mich wieder an einen Kite zu hängen. Das relativierte auch meine Angst. Denn nur, weil man vor etwas Angst hat, heißt das nicht, dass man es nicht machen soll! Das Gefühl im Bauch kann trotz Angst ein gutes sein, man muss nur nachspüren – mache ich einen Fehler oder habe ich nur Angst, weil etwas Neues auf mich zukommt? Und wenn man die Angst dann besiegt hat, fühlt es sich einfach unbeschreiblich gut an. Ich kann meinem Mann heute nur dankbar sein für diesen A…tritt. (Einen Artikel zum Thema „Wie aus Angst Respekt wird“ gibt es übrigens hier.)

Ein echtes Happy End!
Nach meiner Auffrischungsstunde ging es jedenfalls vollgas los mit meiner Kitelaufbahn – inklusive aller Fehler, die man nicht machen soll. Zum Beispiel hat mich mein Mann weiter unterrichtet. Und das war manchmal ganz schön grenzwertig für unsere Beziehung – weshalb ich auch tunlichst davon abrate!

Trotzdem haben wir die Kurve gekratzt und leben jetzt als glückliches Kitepärchen mit Kitehund. Was auch nicht immer so ganz easy ist (im humorvollen Sinn) … aber das ist eine andere Geschichte 😉 In jedem Fall ist es eine Konstellation, die ich nicht mehr missen möchte! Ach ja, mein Knie macht übrigens bis jetzt auch alles ganz brav mit, dem vielen Metall sei Dank.


Mein Fazit: Für den Fall, dass der Freund/Mann einen dazu drängt, man selber aber auch mit dem Kitesurfen beginnen will: einfach ausprobieren. Es ist ohnehin eine Gefühlssache, und zu verlieren hat man im Grunde genommen nichts – außer die Chance

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Und plötzlich ist der Kite futsch: Ja, kann passieren – wenn die Freundin auch gern am Drachen hängt.

auf jede Menge Spaß! Ob die Beziehung unter solchen Bedingungen hält, sei dahingestellt.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel helfen, informieren und inspirieren! Was mich interessiert: Wer hat mit dem Thema schon selbst Erfahrungen gemacht? Und: Wie sieht es mit dem umgekehrten Fall aus – also Frau kitet, Mann nicht? Gibt’s dazu vielleicht auch Erfahrungsberichte? Da wär ich echt gespannt!

Alles Liebe, Anja

P. S. Wie verhält es sich eigentlich mit den Beziehungen zu anderen Kitern? Mehr dazu gibt’s im Artikel Kiteknigge – No Go’s am Kitebeach.

Bilder: (c) H. Fuchs Photography

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11 Kommentare auf "Kitesurfen und Beziehung"

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Daniel
Gast

Haha, geiler Artikel und du hast so recht. Es gibt so viel explosives Konfliktpotential wenn Freund Freundin das kiten oder irgendetwas anderes beibringen soll. Ich würde auch einen unabhängigen Dritten dazu holen. Und die Investition in einen richtigen Kurs zahlt sich ohnehin schnell aus.

trackback

[…] es zu meinen ersten Artikel zum Thema “Kitesurfen und Beziehung” so viel Feedback gegeben hat, habe ich beschlossen, mich diesem Thema noch einmal zu widmen. […]

Lisa
Gast
Ich gehöre dann wohl zu der umgekehrten Kategorie!haha Mein Freund war zuerst ein wenig überfordert von meinen leuchtenden Augen, als ich ihn gefragt hab, ob er es nicht auch mal probieren will, oder ich ihm was zeigen kann und und und! Liegt wohl daran, dass er in den letzten paar Monaten durch mich schon mit dem Wakeboarden und dem Snowboarden angefangen hat… Er ist also jetzt der Meinung er sollte sich vielleicht einmal auf diese 2 Sachen konzentrieren und hier besser werde, anstatt noch etwas neues zu lernen… Dabei ist doch Kiten das beste von allen 3 Sportarten!haha Aber ich… Read more »
kitejoy
Gast
Hi Lisa, ha das ist ja mal lustig, dass sich auch jemand meldet, bei dem es umgekehrt ist 🙂 Ist ja nicht so häufig! Aber auf jeden Fall super, dass dein Freund so begeistert ist. Ich denke auch, dass er ins Kiten bestimmt ebenso hineinkippen würde 🙂 Vor allem glaub ich, dass Wakeboarden, Snowboarden und Kiten sich in puncto Technik gut ergänzen bzw. sich als einzelne Sportarten gegenseitig positiv beeinflussen und man dann überall schneller Fortschritte macht. Das ist mal ein Argument, hm? Wäre gespannt, wann dein Freund startet 🙂 Wenn du magst, halt mich am Laufenden – ich würd… Read more »
trackback

[…] Meine Beziehung ist durchs Kiten auf jeden Fall gestärkt worden. (Ich kann mir kaum mehr vorstellen, wie es wäre, wenn mein Mann und ich nicht beide kitesüchtig wären … uff, das wär dann kompliziert. Schon allein urlaubstechnisch!). Einen ausführlichen Artikel zum Thema Kiten und Beziehungen gibt’s übrigens hier. […]

Franz
Gast

Ich bin seit 30 Jahre lang ein Surfer, meine Freundin wollte voriges Jahr einen Kitekurs in der Dom. Rep. machen. Wir haben dann aber gemeinsam einen Kurs in Podersdorf gemacht und fliegen am Samstag schon zum 4rten Kiteurlaub nach Ägypten. So ist es natürlich perfekt für uns beide.

kitejoy
Gast

Cool – das klingt perfekt! Einen schönen – und vor allem windigen – Urlaub wünsche ich euch 🙂

Andy
Gast
Hallo Toll geschrieben dein Bericht. Einiges kann ich gut verstehen und meine Partnerin und ich haben beide gemeinsam begonnen zu kiten. Ich hab mich nach dem ersten Stunden dann einfach am See vom Boot aus dem Wasser werfen lassen und meine Freundin hatte den Kitelehrer. Dies ging einen ganzen Sommer so. Bis an den Tag, an dem eine Kiteschule unbedingt bei Starkwind ausgefallene Stunden nachholen wollte . Meine Freundin wurde mit der selben KiteSchirmGröße wie ich – und das bei 30kg Gewichtsunterschied – mit einem Lehrer aufs Wasser geschickt. Tja… Jeder der kited kann sich den Verkauf der Erfahrung, die… Read more »
kitejoy
Gast
Hey Andy! Kann ich gut nachvollziehen, dass deine Freundin damals nicht wieder aufs Wasser wollte … ich wurde einmal von einer Gewitterfront überrascht und bei Böen mit rund 50 Knoten aus dem Wasser gerissen. Damals war ich auch geschockt! Aber man erlebt beim Kiten immer wieder Situationen, die einen aus der Bahn werfen oder ganz demütig werden lassen. Schön, dass du deine Freundin beim Weitermachen unterstützt hast – das ist eine der vielen positiven Seiten, wenn man als Pärchen kitet 😉 Au ja, das Abendessen nach dem Kiten ist der Hammer. Überhaupt im Podo. Wir verbringen dort auch mega viel… Read more »
Nico Duvivier
Gast
Hallo, Dein Blog könnte unsere eigene Geschichte sein. Gerüht zu erfahren das es noch andere Paare gibt die das gleiche durchgemacht haben. Schon klar das nicht alles parallel lief. ZB meine damals Freundin, jetzt meine Frau hat mir gleich gesagt sie hat panische Angst vor tiefen Wasser, deshalb habe ich nicht daran gedacht sie in diese Richtung zu drängen, zum Glück ist sie sehr selbständig und sportlich und hat sich wärend meiner Kitesessions mit Laufen und co. Beschäftigt. Neusiedlersee ist auch sehr schön um vieles anderes zu machen. Bis das wir in Elgouna waren, und ich ihr einen Landkite gegeben… Read more »
kitejoy
Gast

Hi Nico, danke für deinen Kommentar! Das ist ja echt lustig – ich habe damals auch zum ersten Mal in El Gouna den Landkite von meinem Mann in die Hand gedrückt bekommen (auf meinen Wunsch hin natürlich ;)). Find ich super, dass deine Frau sich von den kalten Temperaturen am N-See nicht abschrecken lässt – zum Glück gibt’s noch mehr Mädels, die so sind! Manchmal ist es schon heftig kalt, aber die Aussicht auf einen Burger im Podo hilft immer 😉

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